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Fragen (und Antworten) rund um die Ecclesia
Was ist die Freie Christengemeinde Ecclesia Laupheim?
Wir sind eine evangelische Freikirche.
- Evangelisch - weil das Evangelium - die Gute Nachricht - von Jesus Christus die Grundlage und Quelle
unseres Glaubens, unseres Lebens und unserer Freude ist.
- Freikirche - weil wir glauben, dass vor Gott nur eine freie, persönliche
Entscheidung für den Glauben und zur Nachfolge Jesu Christi zählt -
jedes einzelne Gemeindeglied hat sich persönlich und frei für die Zugehörigkeit
zu unserer Gemeinde entschieden. Außerdem finanziert sich unsere Gemeinde nicht
mit Steuergeldern, sondern rein aus freiwilligen Spenden.
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Wie viele Menschen gehören zur Ecclesia?
Diese Frage ist schwierig zu beantworten.
Die einzelnen Ecclesia-Gemeinden haben meist - wie auch in Laupheim - keine
eingetragenen Mitglieder, so dass eine genaue Zahlenangabe nicht möglich ist.
Sie sind jedoch dem Gemeindeverband Gemeinde der Christen "Ecclesia" angeschlossen Dieser hat die Rechtsform eines e.V.
und braucht deshalb eine Mindestzahl an Mitgliedern.
Zur Laupheimer Ecclesia-Gemeinde zählen sich etwa 100 Personen (einschließlich Kinder). Die
Gottesdienste am Sonntagmorgen werden zur Zeit von
durchschnittlich etwa 45 Erwachsenen besucht. Dazu kommen etwa 15 Kinder, für die
parallel zum Hauptgottesdienst Kindergottesdienste in zwei Altersgruppen angeboten werden.
Der Gesamtverband der Ecclesia umfasst zur Zeit knapp
65 Gemeinden.
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Warum der Name "Ecclesia" und was bedeutet er?
"Ecclesia" bedeutet einfach "Gemeinde".
Das Wort "Ecclesia" kommt aus dem Griechischen. Es ist im Neuen Testament die
Bezeichnung für die "Gemeinde", also die Gemeinschaft der ersten Christen. Wörtlich
könnte man "Ecclesia" mit "die Herausgerufenen" übersetzen.
Dieser Name soll ausdrücken, dass sich hier Menschen versammeln, die sich durch
das Evangelium herausrufen ließen zur Nachfolge Jesu und damit zur Liebesgemeinschaft
mit Gott und untereinander, wie dies im Neuen Testament zu sehen ist. Er zeigt auch
die Verbundenheit mit der weltweiten "Ecclesia Gottes", die weit über die Grenzen
unseres Gemeindeverbandes hinausgeht und alle diejenigen Gläubigen umfasst, die mit
allen Christen durch die Jahrhunderte an dem Glauben festhalten, dass wir alleine
durch Jesus Christus Vergebung und Erlösung von Sünde und Schuld und damit ewiges
Leben haben können.
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Was unterscheidet die Ecclesia von anderen Kirchen und Gemeinden?
Da Gottes Wort, die Bibel, Grundlage unseres Lehrens und Handelns ist, haben wir
mit allen wahren Christen mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Natürlich hat die
Ecclesia aber, wie jede Glaubensgemeinschaft, eine Geschichte, die sie geprägt hat
und gewisse Merkmale, wodurch sie sich von manchen anderen unterscheidet:
- Wir glauben und haben erlebt, daß Gott auch heute noch Wunder tut und Menschen
heilt. Deshalb beten wir auf Wunsch mit Kranken.
- Wir rechnen mit der Kraft und Gegenwart des Heiligen Geistes, sowie den Gaben,
wie sie uns in der Bibel genannt werden.
- Kinder werden nicht getauft, sondern gesegnet. Getauft werden Erwachsene auf
ihre persönliche Entscheidung und ihren ausdrücklichen Wunsch hin.
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Wie entstand die Ecclesia?
Durch den Verkündigungsdienst des Evangelisten
Hermann Zaiss (1889-1958)
Unzählige Menschen kamen unter seiner vollmächtigen Verkündigung des Evangeliums
zum persönlichen Glauben an Jesus Christus. Gott bestätigte diesen Dienst durch
ungewöhnliche Zeichen und Wunder. Viele erlebten Heilungen von Krankheiten, andere
Befreiung von Ängsten und Zwängen.
Nie hatte Zaiss die Absicht eine neue Gemeinde zu gründen, vielmehr wollte er in
die bestehenden Kirchen und Gemeinden geistliche Impulse hineintragen. Doch bald
schossen nach jedem seiner Verkündigungsdienste Versammlungen wie Pilze aus dem
Boden. Das Verlangen dieser Menschen und die geistliche Verantwortung für sie
veranlasste die "Ohligser Brüder", wie sie zunächst genannt wurden, diese
entstandenen Kreise von Holland bis nach Österreich, von der Ostsee bis in die
Schweiz, zu betreuen.
Heute wirken Brüder, die aus dieser Arbeit hervorgegangen sind, nicht nur in
der Ecclesia, sondern in vielen anderen Kirchen und Gemeinden. Der Strom des
Segens floss weiter bis in die entferntesten Länder. Selbst in anderen Erdteilen
sind dadurch Hunderte von neuen Gemeinden entstanden.
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