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Wer sind wir?
(Eine kurze Zusammenfassung finden Sie hier).
Wir sind eine evangelische Freikirche.
| Evangelisch - weil das Evangelium von Jesus Christus die Grundlage und Quelle unseres Glaubens, unseres Lebens und unserer Freude ist. |
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Freikirche - weil wir glauben, dass vor Gott nur eine freie, persönliche Entscheidung für den Glauben und zur Nachfolge Jesu Christi zählt - jedes einzelne Gemeindeglied hat sich persönlich und frei für die Zugehörigkeit zu unserer Gemeinde entschieden. Außerdem finanziert sich unsere Gemeinde nicht mit Steuergeldern, sondern rein aus freiwilligen Spenden. |
Die Freie Christengemeinde Ecclesia Laupheim gehört zur Gemeinde der Christen Ecclesia e.V. mit Sitz in Solingen, sowie zum Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) KdöR mit Sitz in Erzhausen.
A. Unsere Vision
Wir wollen eine Gemeinde sein, die auf der Basis der
Heiligen Schrift das konsequent in die Praxis umsetzt,
was Gott uns als Seinen Willen zeigt.
B. Unsere Mission
Wir wollen Menschen, die keine persönliche Beziehung
zu Gott haben, zu hingegebenen Nachfolgern Jesu machen.
C. Unsere Werte
1. Vollkommenes Heil
Wir sind davon überzeugt, dass Gott jedem Menschen
vollkommenes Heil schenken möchte. Dieses Heil wird durch
den Kreuzestod Jesu und Seine Auferstehung ermöglicht, und
umfasst Geist, Seele und Körper (Apg. 4,12; 1.Thess. 5,23).
Dieses Heil ist gekennzeichnet durch überfließendes Leben
in wahrer Lebensqualität (Joh.10,10b).
Heil für den Geist
Das Heil für den Geist beinhaltet die Vergebung unserer
Schuld und die geistliche Wiedergeburt in ein neues, ewiges Leben
der Gemeinschaft mit Gott. Niemand hat dieses Heil von
Geburt an oder durch einen äußerlichen Akt (z.B. Taufe).
Wir erhalten dieses Heil als Geschenk Gottes, wenn wir
das einmalige, vollkommene Opfer Jesu am Kreuz im Glauben
persönlich annehmen (Röm. 3,23-24; Eph. 2,8-9). Die
Errettung ist aber nicht Endpunkt, sondern Ausgangspunkt
eines Lebens der Jüngerschaft und der Heiligung.
- Heil für die Seele
Viele Menschen haben Wunden und Narben in ihrer Seele, die
Gott heilen möchte. Gott wendet sich insbesondere Menschen
mit zerbrochenen Herzen zu (Ps. 34,19; 147,3; Mt.11,28).
Es ist unsere Aufgabe als Gemeinde, solchen Menschen eine
Heimat zu bieten und eine Umgebung, in der Jesus durch die
Liebe untereinander, das gegenseitige Vertrauen und
kompetente, geistgeleitete Seelsorge Herzen heilen
kann.
Heil für den Körper
Der Dienst Jesu und der Apostel war immer auch von
Heilungen begleitet. Unser Körper ist nicht minderwertig
oder ein Gefängnis für den Geist, sondern ist Teil der
Schöpfung, die Gott als "sehr gut" bezeichnet (1.Mos.1,31).
Deswegen kümmert sich Gott auch um körperliche Gebrechen
und will sie heilen. Jesus hat am Kreuz nicht nur unsere
Sünden, sondern auch unsere Krankheit getragen (Jes.53,4-5)
und die Grundlage für unsere körperliche Heilung geschaffen.
Er gab Seinen Jüngern mehrfach den Auftrag, diese Heilung
weiterzugeben (Mt. 10,1; Lk. 10,9; Mk. 16,18). Wir lehnen ärztliche
Hilfe und medizinischen Fortschritt nicht ab, rechnen aber auch
mit Gottes übernatürlichem Eingreifen und Heilung durch Gebet.
2. Missionarischer Eifer
Wir sind davon überzeugt, dass jeder Mensch eine
persönliche Entscheidung für ein Leben mit Jesus treffen
muss, um für ewig gerettet zu sein. Deshalb kann, wer das
Heil Gottes erlebt hat, nicht davon schweigen, sondern muss
diese gute Nachricht ("Evangelium") an seine Mitmenschen
weiter geben (Mt.28,19; 1.Kor.9,16). Dieses Evangelium darf
sich nicht nur in unseren Worten äußern. Unser ganzes Denken,
Reden und Handeln soll von der Liebe Jesu und Seinem Interesse
an den Menschen unserer Umgebung bestimmt sein. Gemeinde Jesu
kann nie Selbstzweck sein, sondern muss für andere da sein.
Die Menschen selbst sind das Programm Jesu. Deshalb kommt für
uns der Mensch vor der Sache. Und deshalb wollen wir all
unsere Kreativität einsetzen, um den Menschen das
Liebesangebot Gottes nahe zu bringen.
3. Allgemeines Priestertum
Wir sind davon überzeugt, dass Gott jeden Gläubigen dazu
gebrauchen will, aus Menschen, die keine persönliche
Beziehung zu Gott haben, zu hingegebenen Nachfolgern Jesu zu
machen. Wir sind von Gott berufen, eine königliche
Priesterschaft zu sein (1.Petr.2,9). Jeder Gläubige hat von
Gott Gaben empfangen, mit denen er seinen Mitmenschen
innerhalb und außerhalb der Gemeinde dienen soll (1.Petr.4,10).
Wir wollen deshalb konsequent darauf achten, dass jeder
Gläubige in unserer Gemeinde den Platz findet, an dem er dienen
soll und dass wir jeden zu seinem Dienst freisetzen und in
seinem Dienst fördern. Das schließt nicht aus, dass es
Geschwister geben kann, die von der Erwerbsarbeit freigestellt
werden, um sich ganz ihren Aufgaben im Reich Gottes zu widmen.
Außerdem bedeutet das allgemeine Priestertum keine Anarchie
oder Demokratie. Wir wollen in unserer Gemeinde das biblische
Prinzip der Leiterschaft praktizieren. Das bedeutet, dass
Leiter von Gott berufen und vom Heiligen Geist für ihre Aufgabe
ausgerüstet sind (Apg.20,28; 13,2; 6,3) und dass ihre
Leiterschaft nicht herrschen bedeutet, sondern dienen
(Joh.13,13-15; Mt.20,25-28).
4. Liebevolle Beziehungen
Wir sind davon überzeugt, dass der liebevolle Umgang der
Christen untereinander und den Außenstehenden gegenüber
Voraussetzung für den Segen Gottes und einen effektiven Dienst
der Gemeinde ist (Joh.13,35). Gott ist Liebe und deshalb muss
unser Umgang miteinander von dieser Liebe Gottes geprägt sein,
die in unsere Herzen ausgegossen ist durch den Heiligen Geist
(Röm.5,5). Diese Liebe untereinander bedeutet nicht, dass wir
zu allem schweigen oder alles gut heißen. Im Gegenteil fordert
uns das Wort Gottes immer wieder auf, einander zu ermutigen und
zu ermahnen. Das bedeutet also auch, dass wir uns in Liebe die
Wahrheit sagen wollen. Zum liebevollen Umgang miteinander ist es
dann natürlich unerlässlich, dass wir nicht nur "austeilen",
sondern auch, dass wir Korrektur annehmen können und in der
Vergebung leben (Kol.3,12-15).
Die liebevolle Gemeinschaft erstreckt sich auch auf die
Geschwister, die unserem Herrn in einer anderen Gemeinde
nachfolgen. Deshalb suchen wir die Einheit zwischen den
verschiedenen Gemeinden, Kirchen und Gemeinschaften (Joh.17,20-21).
Dabei wollen wir nach dem Leitsatz leben: "Im Wesentlichen Einheit,
im Zweifelsfall Freiheit, in allem Liebe". Diese Einheit ist nicht
Zuckerguss auf unserer Gemeindetorte, sondern einer der zentralen
Werte, auch wenn die Umsetzung in der Praxis nicht immer ganz
einfach ist.
Wenn Sie einen kleinen Eindruck bekommen wollen, wie das in der Praxis aussieht, dann finden Sie hier in unserer Fotogalerie ein paar Momentaufnahmen unseres Gemeindelebens.
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